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„Extreme E“: Venturi als erstes Rennteam der Elektro-SUV-Serie benannt

Nun scheint es auch bei der „Extreme E“ Elektro-SUV-Serie Schlag auf Schlag zu gehen. Seit Ende Januar steht fest, dass die Planungsphase für eine „Extreme E“-Elektro-SUV-Serie, welche durch anspruchsvolle Orte und Gelände wie den Himalaya und die Arktis führen soll, gestartet ist. Ab 2020/21 soll die E-SUV-Rennserie dann offiziell starten.

Nachdem zunächst bekannt wurde, dass Motorsporthersteller Spark Racing Technology ein entsprechendes homologiertes Fahrgestell konstruieren und fertigen wird, wurde kurz darauf Williams Advanced Engineering als Lieferant der Akkus für die E-Autos bekannt gegeben. Mit Venturi steht nun auch das erste Rennteam der neu ins Leben gerufenen Rennserie fest.

Venturi kennt man bereits aus der Formel E, dort ist das Team seit der Debütsaison 2014/15 ebenfalls aktiv. Und ab 2021 wird man nun auch in der E-SUV-Rennserie am Start sein. Mit einem ersten Prototypen-Test wird noch dieses Jahr im Juli gerechnet. Im März 2020 sollen dann insgesamt zwölf Fahrzeuge von Spark an die teilnehmenden Teams ausgeliefert werden.

„Gildo (Pastor) und Venturi haben schon damals, als die Formel E ins Leben gerufen wurde, bei einem völlig neuen Projekt die gleiche Überzeugung und das gleiche Engagement gezeigt. Spannende Rennformate und die Kopf-an-Kopf-Duelle in der Extreme E sind genau das Richtige für Venturi – ebenso wie die Botschaft von Nachhaltigkeit und Elektromobilität.“ – Alejandro Agag, Gründer und CEO der Formel E sowie operativer Partner der Extreme E

Die kollektiven Testfahrten, wie man sie aus der Formel E kennt, sind für Mitte des nächsten Jahres angesetzt. Gut ein halbes Jahr später geht es dann für die Teams mit dem „Paddock-Schiff“ St. Helena zum Eröffnungsrennen.

„Ich bin ein echter Abenteurer und hatte daher schon immer die Leidenschaft, einige der entlegensten Regionen der Welt zu erleben. Wir haben in der Vergangenheit bereits Weltrekorde aufgestellt.“ – Gildo Pastor, Präsident von Venturi Automobiles

Pastor zeigt sich zuversichtlich, dass die Partnerschaft mit Extreme E eine neue Gelegenheit bietet, um „die Leistungsfähigkeit von Elektrofahrzeugen in extremen Umgebungen zu demonstrieren.“ Man sei stolz darauf sich „diesem innovativen und unterhaltsamen Konzept anzuschließen“, so Pastor weiter.